12. Oktober 2017

PIR

Fehlalarme können mitunter nicht nur nervig sein, es kann auch vorkommen, dass ihnen ihr Provider den Speicherplatz oder das Emailfach schließt. Senden sie eine bestimmte Anzahl Emails in der Minute, gelten sie als Spammer, der eventuell sein Postfach zum versenden von Spammails nutzt oder dessen Postfach gehackt wurde.
Eine schlecht eingestellte Kamera kann in einer stürmischen Nacht über mehrere Stunden ca. 4 Alarmmails in der Minute absenden. Das sind 240 Mails in der Stunde, damit werden sie gerastert und der Provider schließt ihr Postfach, denn kein normaler Privatanwender verursacht so viel Traffic.

Die Lösung lautet PIR!

Der PIR-Sensor (Passives Infrarot) ist der am häufigsten eingesetzte Typ von Bewegungsmeldern. Er reagiert auf kleine Änderungen der Temperatur, beispielsweise wenn eine Person am Sensor vorbeigeht. Bei Überwachungskameras ist dieser zuverlässiger und löst weniger häufig Fehlalarme aus. PIR Sensoren kennt wohl jeder, der einmal ein Grundstück betreten hat und es wurde automatisch eine Lampe angeschaltet. Der PIR Sensor reagiert auf Wärme und nicht auf Bewegung, wie die häufigsten Kamerasensoren. Der PIR Sensor kann nicht nur eine Lampe anschalten, sondern eben auch einen Alarm an eine IP Kamera weitergeben und so eine Aufnahme auslösen.

Es gibt IP Kameras mit bereits eingebauten PIR Sensoren und es gibt herkömmliche IP Kameras, die einen Alarmeingang haben, an den der PIR Sensor angeschlosssen wird. Diese Modelle sind in der Regel etwas höherpreisiger aber wesentlich zuverlässiger. Auch kann der PIR Sensor unabhängig von der Kameraerfassung positioniert werden, um so rechtzeitig für eine Alarmbereitschaft und Aufzeichnung der Kamera sorgen.

Beispiele für Modelle mit eingebautem PIR

Beispiele für Modelle mit externem PIR

Kompatible PIR

 

Alternativ mit 433Mhz  Funkübertragung