14. Januar 2016

Was ist eine IP Kamera

Eine IP Kamera, auch Netzwerkkamera, hat neben der eigentlichen Kamera-Komponente auch einen kleinen Rechner eingebaut, der die Bilddaten an jedes verbundene Speichermedium abgeben kann.
Die gewonnen Bilddaten können auf einer Speicherkarte aufgezeichnet werden aber auch auf einen Speicherplatz im Netz (Cloud oder Webspace) geladen werden. Eine Benachrichtigung per Email mit einem Bildanhang ist ebenfalls möglich.

Der in die Kamera eingebaute Rechner besteht im Wesentlichen aus einem Prozessor, einem Flash-Speicher und einem Arbeitsspeicher. Durch die Netzwerkkamera-Software wird es möglich, das Gerät über das  Internet anzusprechen und Einstellungen vorzunehmen.

 

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Einsatzbereiche
IP Kameras sind Ideal, um Bereiche zu überwachen, wenn man selbst an einem ganz anderen Ort ist.
Auf der Arbeit, beim Einkauf oder im Urlaub wird man benachrichtigt oder kann einen Blick auf das Geschehen zu Hause werfen.

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babys
Was machen die lieben Kleinen?
Auch wenn sie unterwegs sind,
können sie über ihr Handy einen
Blick auf ihre Kinder haben.

 

 

tiereWas macht ihr Hund oder ihre Katze
in ihrer Abwesenheit?
Schläft er friedlich oder zerlegt er die Couch?
Als Erziehungshilfe eingesetzt, können sie ihr
Tier über einen Anrufbeantworter maßregeln
oder beruhigen.

 

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Alarmierung per Email bei registrierter
Bewegung in Echtzeit. Die Chancen,
die Täter auf “frischer Tat” zu erwischen
stehen gut. Nutzen sie die Technik, um
ihr Heim zu schützen.

 

tuer

Wissen, wer vor der Tür steht,
noch bevor sie öffnen.
Bequem übers Handy oder
einen Monitor. Von jedem Ort
der Welt.

 

 

 

Wie funktioniert der Meldeweg?
Eine IP Kamera überwacht einen Bestimmten Bereich. Nehmen wir als Beispiel ihre Eingangstür.

1. Möglichkeit: Monitoring (reine Überwachung ohne Aufzeichnung)
Die Kamera schaut auf den eingestellten Bereich. Sie können die Kamera ansprechen und bekommen das Bild in Echtzeit auf ihren PC, Laptop oder Handy. Der Zugriff auf die Kamera kann von jedem Ort erfolgen.

2. Möglichkeit: Dauer- oder Intervallaufzeichnung
Die Kamera schaut auf den eingestellten Bereich und speichert das Aufgezeichnete Video auf einem
a) externen Rechner (der dazu eingeschaltet sein muss) oder
b) einer in die Kamera eingesteckten Speicherkarte (Modellabhängig).
Bei der Intervallaufzeichnung wird in bestimmten Zeitabständen ein Schnappschuß gemacht und auf einem
a) externen Webspace gespeichert (ein ganz normales Webpaket diverser Anbieter genügt) oder
b) einer in die Kamera eingesteckten Speicherkarte (Modellabhängig).

3. Möglichkeit: Bewegungserkennung
Die Kamera schaut auf den eingestellten Bereich und reagiert auf Bewegung. Erkennt sie eine Veränderung,
erfolgt eine Abarbeitung der Voreingestellten Meldekette. Diese variieren je nach Modell.
Dieses ist  die interessanteste Einsatzmöglichkeit einer IP KAmera, denn so wird sie zur Alarmanlage.
Sie ersetzt den Wachmann in der eigenen Wohnung, denn sie kann:
a) Einen Schnappschuß der erkannten Bewegung auf einem Webspace speichern.
b) Einen Schnappschuß oder ein Video auf einer in die Kamera eingesteckten Speicherkarte ablegen (Modellabhängig).
c) Eine Email mit Schnappschuß an eine vordefinierte Adresse schicken.

Wenn sie Emails mit dem Handy abrufen, werden sie in Echtzeit benachrichtigt.
Die Einstellung “Email Push” fragt die Emails in Echtzeit ab, so dass zwischen Erkennung einer Bewegung und der Benachrichtigung auf ihrem Handy lediglich drei oder vier Sekunden liegen. Sie bekommen eine Anhangsdatei mit einem Schnappschuß und können so ihr weiteres Vorgehen bestimmen.
Ist es ein Fehlalarm, der durchaus vorkommt, können sie die Sache auf sich beruhen lassen. Erkennen sie jedoch Einbrecher, können sie die Polizei verständigen, haben durch den Schnappschuß eine Täterbeschreibung und eventuell ein brauchbares Foto, auf dem das Gesicht zu erkennen ist. Vor allem der Zeitvorteil kann zur erfolgreichen Ergreifung der Täter führen. Sie können die Polizei bereits verständigen, während die Einbrecher noch ihr Haus durchsuchen.

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