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Installation

Die Installation einer IP Kamera bringt so manchen an die Grenzen seines Könnens.
Jede Kamera ist anders, hat andere Software, das Prozedere ist generell jedoch gleich.


Klappt die Konfiguration ums verrecken nicht?? Ein ganz großer Knackpunkt sind Passwörter mit Sonderzeichen!!!
Diese können oft von der IP Kamera nicht aufgelöst werden. Trotz richtiger Angaben können sie sich nicht in Email oder FTP mit ihrer Kamera einloggen. Vermeiden sie Sonderzeichen!


Das muss ich wissen:
Meistens sind die Anleitungen der Hersteller sehr dürftig, oftmals veraltet und die bebilderte Beschreibung stimmt nicht mehr mit der aktuellen Software der Kamera überein. Da nicht jeder weiß, worum es bei der Inbetriebnahme einer IP Kamera ankommt, versuche ich hier einen kleinen Leitfaden zu erstellen.

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Erste Inbetriebnahme und Einrichtung WLAN

Sie benötigen:
LAN Kabel und Zugangsdaten ihres Routers

Die erste Inbetriebnahme muss immer per LAN erfolgen. Also ein Netzwerkkabel rausgekramt und an Router und Kamera stöpseln.

Generell ist eine zusätzliche Software nicht nötig. Alle IP Kameras lassen sich über jeden Browser ansprechen (evtl müssen sie Add-ons nachinstallieren). Dazu benötigen wir aber die Adresse der Kamera. Diese vergibt der Router, an den wir die Kamera angestöpselt haben. In meinem Fall eine Fritzbox.

Schauen sie, an welchen LAN Port des Routers sie die Kamera eingestöpselt haben, als Beispiel nehmen wir LAN Port 4. Loggen sie sich in den Router ein und schauen sie (in meinem Fall der Fritzbox) unter “Heimnetz” nach, welche IP Adresse das Gerät hat, welches sie unter der Bezeichnung “LAN 4” finden. Bei der Fritzbox kann man direkt auf die IP Adresse klicken und gelangt so ins Interface der Kamera. Sollte das bei ihrem Router nicht möglich sein, kopieren sie die IP Adresse (z.B. 192.168.0.20) und geben sie diese in das Adressfeld ihres Browsers ein und drücken die Eingabetaste.

Die erste Hürde ist genommen.

Sie benötigen:
Zugangsdaten ihrer IP Kamera

Jetzt sollten sie nach einem Benutzer und einem Passwort gefragt werden. Diese finden sie in der Beschreibung der Kamera.
Meistens ist es admin admin oder admin password.

Sie benötigen:
Zugangsdaten ihres WLAN Netzes

Wollen sie die Kamera Schnurlos, also per WLAN betreiben, kümmern sie sich zuerst darum, die Zugangsdaten ihres WLAN Netzes in die Kamera einzugeben.
Diese Einstellung finden sie meistens unter “Einstellungen” >>> “Wifi” oder “WLAN”.
Hier finden sie die benötigten Eingabefelder für:
SSID (der Name ihres Funknetzes)
Verschlüsselung (meistens WPA/WPA2)
Passwort (vom Router vergebenes WLAN Passwort)
Meistens stehen die WLAN Zugangsdaten auf der Rückseite ihres Routers.
Geben sie die Daten ein, setzen sie einen Haken im Kontrollkästchen für die WLAN Aktivierung und speichern sie die Daten.

Wurden die Einstellungen erfolgreich gespeichert, können sie die Kamera vom Strom nehmen oder wahlweise einen Neustart über die Bedienungssoftware wählen, das LAN Kabel entfernen und die Kamera wieder starten. Wir können die Kamera jetzt über WLAN ansprechen. Vermutlich hat sich jedoch jetzt wieder die IP Adresse geändert, die wir im ersten Schritt herausgefunden haben. Loggen sie sich also wieder in ihren Router ein, suchen sie unter “Heimnetz” jetzt die IP Kamera, die diesmal unter den angeschlossenene WLAN Geräten zu finden ist. Kopieren sie die IP in ihren Browser.
TIPP: Unter Details neben der WLAN Kamera können sie anwählen, dass der Kamera immer die selbe IP Adresse zugewiesen wird und sie können hier den Namen ändern, damit sie die Kamera im Router schnell wiederfinden. Auch müssen wir später noch einmal in dieses Menu, damit wir für die Kamera ein paar Ports öffnen können, um sie vom Internet aus anzusprechen, es sei denn, der Router und auch die Kamera erlauben P2P – die Kamera darf dann eigenständig Ports öffnen.

Sie benötigen:
Zugangsdaten ihrer IP Kamera

Loggen sie sich nun erneut über ihren Browser in ihre IP Kamera ein und ändern als erstes das Benutzerpasswort!!!!
Das Internet ist voll von IP Kameras, auf die man mangels Sicherung durch Passwortänderung zugreifen kann.
Werfen sie einen kurzen Blick auf Shodan und erleben sie es selbst!
Schreiben sie sich das Passwort auf! Entfernen sie auch eventuell voreingestellte Mitbenutzer!!!
Vermutlich müssen sie sich jetzt nochmals einloggen.

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Grundeinstellungen – was wofür

In den Einstellungen finden sie normalerweise verschiedene Eingabemöglichkeiten für verschiedene Speicher- und Übertragungsmöglichkeiten ihrer IP Kamera. Ein paar Begriffe kurz erklärt:

Email

Wollen sie sich selber benachrichtigen, wenn eine Bewegung registriert wird oder sich selber Intervallaufnahmen zuschicken, brauchen sie zwei Email Adressen. Eine, über die sie senden, die andere, die empfängt. Sie können nicht von ich@t-online an ich@t-online senden. Am Telefon können sie sich auch nicht selber anrufen.
Zur Senderemail benötigen sie den Servernamen des Emailbetreibers (Providers), den Port, die Verschlüsselung und ihre Zugangsdaten zu diesem Postfach. Ausserdem eine weitere Email Adresse, die als Empfänger angegeben wird.

TIPP: Die Einstellungsmöglichkeiten seitens der Kamera sind oftmals sehr eingeschränkt und nicht immer mit SSL / TLS usw. Vertraut. Manche Postfächer (z.B. gmail) verlangt vorher eine ausdrückliche Freischaltung in ihren Konfigurationen, dass sie mittels Emailclient (ihrer IP Kamera) auf ihr Postfach zugreifen können. Verzweifeln sie daher nicht gleich, sondern googlen sie nach den Einstellungen ihres Email Anbieters. Ich habe es oft erlebt, dass auch völlig korrekte Daten nicht angenommen wurden. probieren sie es zur Sicherheit mit einer völlig anderen Emailadresse.

FTP
Besitzen sie einen Webspace? Einen Speicherplatz im Netz, z.B. für eine Homepage? Super. Dorthin kann ihre Kamera die Schnappschüsse hochladen. Sie können sie dann über jeden Browser anschauen.
Wenn sie so einen Speicherplatz gehostet haben, haben sie von ihrem Provider ftp Zugangsdaten bekommen, die sie hier eingeben können. Wichtig ist auch der Pfad auf dem Server, also das Verzeichnis, in das die Bilder abgelegt werden sollen.

TIPP:  Besitzen sie keinen eigenenWebspace? Auch nicht schlimm. Der Provider bplaced bietet ihnen 1GB Webspace ohne eigene Domain kostenlos. Für den Zweck, eine Bildergalerie ihrer IP Kamera anzulegen reicht das völlig aus.
Damit sie ihre Bilder auch anschauen können, laden sie sich die Single File PHP Gallery runter. Einfach die index.php in den Bilderordner legen und es werden alle Bilder über einen Browser angezeigt.

DDNS
Der wohl wichtigste Punkt.
Das Problem ist folgendes:
Ihre IP Kamera ist in ihr Heimnetz eingebunden. Der Rechner, mit dem sie auf die Kamera zugreifen ebenfalls. Beide haben die gleiche Netzwerkkennung und können so zum Einrichten ihrer IP Kamera problemlos miteinander kommunizieren.
Befinden sie sich mit ihrem Rechner oder ihrem Handy außerhalb ihres Heimnetzes und wollen auf ihre Kamera zugreifen, um vielleicht bei ihren Arbeitskollegen anzugeben, benötigen sie die IP Adresse ihres Routers (und den Port).
Das Problem ist nämlich, dass sich durch die Zwangstrennung ihres Providers alle 24 Stunden ihre IP Adresse ändert.
Hier kommt die Dynamische DNS (DDNS) ins Spiel.
Dieses ist ein (meistens kostenloser) Service diverser Anbieter. Sie bekommen ein Nutzerkonto mit einer festen Adresse, z.B. meinekamera.dyndns.org. Ihre Kamera meldet sich bei jedem Start und bei jedem IP Wechsel bei dem DDNS Anbieter und teilt diesem die aktuelle IP Adresse mit. Geben sie jetzt in ihren Browser meinekamera.dyndns.org ein, werden sie an die hinterlegte aktuelle IP Adresse weitergeleitet.
Nur so können sie ihre IP Kamera außerhalb ihres Heimnetzes ansprechen. Es gibt diverse Apps fürs Handy, mit denen sie Fernzugriff auf ihre Kamera haben. Für diese benötigen sie eine DDNS Adresse, dann können sie per App von Unterwegs auf ihre Kamera schauen, den Alarm an- oder abstellen, Schnappschüsse machen usw.
TIPP:  Schauen sie sich das Menu DDNS erst einmal genau an. Oftmals ist es nicht möglich den DDNS Anbieter frei zu wählen und man hat nur eine beschränkte Auswahl von etwa vier verschiedenen Anbietern. Informieren sie sich auf deren Seiten über die anfallenden Kosten (im besten Fall kostenlos).

Alarmeinstellungen
Hier ein Video über die Alarmeinstellungen.

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